Dekanat Erlangen
3 Monaten 1 week ago
vom Krippenspiel bis zur Christmette
Christinnen und Christen in aller Welt feiern an Weihnachten die Geburt von Jesus. Nach der biblischen Weihnachtsgeschichte kam er in einem Stall in Bethlehem zur Welt. Ein heller Stern leuchtete über der Stadt, als Zeichen, dass ein besonderes Kind geboren ist. Nach christlichem Glauben ist Gott als Mensch zur Welt gekommen in diesem Kind. Zum Weihnachtsfest gehören der Heiligabend am 24. Dezember und zwei Weihnachtsfeiertage.
Für Familien bieten die meisten Gemeinden am Nachmittag des 24. Dezember einen Familiengottesdient - oft auch mit Krippenspiel - an. Hier können besonders die jüngsten aktiv am Geschehen teilnehmen und die Geschichte von der Geburt Jesu miterleben.
Am frühen Abend laden alle Gemeinden zum Festgottesdienst (oftmals Christvesper genannt) ein. Die feierlichen Gottesdienste werden von Kerzenlicht und stimmungsvoller Musik begleitet. Sie sind die meistbesuchten Gottesdienste des Jahres.
Die Christmette findet vielerorts am späten Heiligen Abend statt: Die Christmette erinnert dabei an die Geburt Jesus mitten in der Nacht und ist für viele ein besinnlicher Abschluss, nach dem Weihnachtstrubel des Tages.
Um Weihnachten in christlicher Gemeinschaft zu feiern, finden in allen Erlanger Kirchen festliche Gottesdienste statt - auch in Ihrer Nachbarschaft.
Hier finden Sie alle Gottesdienste im Dekanat Erlangen an Heilig Abend und Weihnachten als Liste: Termine hier KLICK!
Unter dem Hashtag #JauchzetFrohlocket hat die Evangelische Kirche in Deutschland einen sehenswerten Clip veröffentlicht: Vielleicht ist Weihnachten für dich laut. Vielleicht leise. Vielleicht schwer. Weihnachten ist Licht, Helle, Weite, Hoffnung – wir feiern es.
Carsten.Kurtz
Dekanat Erlangen
3 Monaten 1 week ago
Am Freitagabend, den 28. November, kamen über 65 Synodale und Gäste im „KREUZ+QUER – Haus der Kirche“ zusammen, um wichtige Weichen für die Zukunft des Dekanats Erlangen zu stellen. Vor allem standen an diesem Abend notwendigen Strukturreformen im Mittelpunkt.
Die Kirche verändert sich - auch in Erlangen. Rückgehende Mitgliederzahlen und sinkende finanzielle Mittel erfordern nicht nur Sparsamkeit, sondern vor allem kluge Anpassungen der Strukturen, um auch in Zukunft handlungsfähig und attraktive Kirche vor Ort zu bleiben. Per ZOOM wurde Dekanin Christiane Quincke aus Pforzheim zugeschaltet. Sie stellte das vorbildliches Pforzheimer Model der Dekanatsentwicklung vor. Es gilt EKD-weit als wegweisend und kann auch die Erlangener Überlegungen bereichern.
Der zentrale Beschluss: Bildung der Regionen Ost und West
Die Synode fasste den entscheidenden Beschluss, beim Landeskirchenrat die Bildung von zwei Regionen (statt bisher drei) zum 1. Januar 2026 zu beantragen. Dies ermöglicht eine klare Leitungsstruktur, bei der die Dekanspersonen künftig einen Leitungsanteil von mindestens 75 % haben werden, um den gewachsenen Anforderungen gerecht zu werden.
Die Leitung des Dekanatsbezirks wird künftig von zwei Dekanspersonen wahrgenommen:
- Dekanin Gerhild Rüger
- Dekan Dr. Bernhard Petry
Die Umstrukturierung wurde auch durch personelle Veränderungen beschleunigt. Nach der Entscheidung von Oliver Schürrle, den kirchlichen Dienst zu verlassen, wurde für Karola Schürrle eine gute berufliche Perspektive geschaffen. Sie wird weiterhin mit 50 % für die Segen-Service-Stelle tätig sein und mit weiteren 50 % der Gemeinde in Herzogenaurach arbeiten. Sobald die kirchenrechtlichen Genehmigungen vorliegen, kann ihre Stelle in Herzogenaurach entsprechend umgewandelt werden.
Ein emotionaler Abschied: Danke, Tobias Gick!
Zum Abschluss der Synode wurde es feierlich! Tobias Gick, der langjährige Leiter des Kirchengemeindeamts, wurde nach 20 Jahren Dienstzeit in der Verwaltung verabschiedet. Sein Weg ist beeindruckend und zeugt von tiefer Verbundenheit mit dem Dekanat Erlangen: Vom Auszubildenden hat er sich bis zum Leiter des Amtes hochgearbeitet. Die Anwesenden dankten ihm herzlich für zwei Jahrzehnte Engagement, Fachwissen und Loyalität. In der gemeinsamen Diakonie für Nürnberg und Erlangen bleibt er uns in anderer Funktion erhalten.
Für seinen weiteren Lebensweg begleiten ihn unsere besten Segenswünsche.
Carsten.Kurtz
Dekanat Erlangen
3 Monaten 1 week ago
Eine Klangreise durch Irland und Schottland mit Andy Lang
Nach 6 Jahren ist es wieder soweit: ein stimmungsvolles Adventskonzert mit Andy Lang und seiner keltischen Harfe in der Thomaskirche! Der Geist der Weihnacht verdichtet sich und wird Klang, wenn Andy Lang eine intime Auswahl keltischer Weihnachtslieder für sein Publikum zelebriert. Ein Konzert, das in seinen Stimmungen und Klangfarben die Zuhörer auf das Kommen des Kindes einstimmt!
Karten auf Spendenbasis
Anstelle eines festen Ticketpreises können die Besucher eine solidarische Konzertbeteiligung zw. 16 - 20 € selbst bestimmen.
2. Advent, Sonntag, 7. Dezember, um 19.00 Uhr in der Thomaskirche in der Liegnitzer Str. 20
Carsten.Kurtz
Dekanat Erlangen
3 Monaten 2 weeks ago
Am 27. November veranstalten die Kirchen Tennenlohes (Evangelische, Katholische und Christengemeinde) den jährlichen ökumenischen Friedensweg. Treffpunkt ist um 18:30 Uhr an der Katholischen Kirche (Saidelsteig 33a) für den Start mit Lied und Impuls. Auf der Route über die Wied und den Franzosenweg wird am Gässla 8 eine Pause eingelegt, die Raum für den Austausch bietet, etwa zur Frage, wie Frieden im Kleinen und Großen gelingen kann.
Von dort zieht die Gemeinde anschließend in die Evangelische Kirche weiter, wo der Friedensweg seinen Abschluss mit weiteren Liedern und einem Friedensgebet findet. Die gesamte Strecke wird freundlicherweise von der Freiwilligen Feuerwehr Tennenlohe begleitet und abgesichert.
Herzliche Einladung an Alle, laufen Sie mit und lassen Sie uns gemeinsam ein ruhiges und friedliches Zeichen für den Frieden setzen.
Carsten.Kurtz
Dekanat Erlangen
3 Monaten 3 weeks ago
Evangelische Kirchengemeinde St. Maria Magdalena und Bäckerei „Der Beck“ engagieren sich gemeinsam für „5000 Brote – Konfis backen Brot für die Welt“
Am Buß- und Bettag stand die Evangelische Kirchengemeinde St. Maria Magdalena in Erlangen-Tennenlohe ganz im Zeichen der Nächstenliebe und globalen Verantwortung. Unter der Leitung von Pfarrerin Dr. Nina Mützlitz beteiligten sich 15 Konfirmandinnen und Konfirmanden der Gemeinde an der bundesweiten Aktion „5000 Brote – Konfis backen Brot für die Welt“ der EKD und des Deutschen Bäckerhandwerks.
In Kooperation mit der Bäckerei „Der Beck“ lernten die Jugendlichen nicht nur das traditionelle Bäckerhandwerk kennen, sondern setzten sich auch intensiv mit den Themen Nahrung und gerechte Ressourcenverteilung auseinander. Die Bäckerei stellte ihre Backstube, Material und fachkundige Unterstützung bereit. Begleitet von Herrn Trautmann und zwei Bäckern von „Der Beck“, sowie dem Besuch von Seniorchef Siegfried Beck, zeigten sich die 15 Konfis und ihre vier Konfi-Mitarbeiter*innen extrem interessiert an dem Handwerk, der Firmenstruktur und den Abläufen.
Ein besonderes Highlight der Aktion war die ganztägige Begleitung durch Florian Kruhme von Brot für die Welt und Roland Hacker von der Fachstelle Kirche und Handwerk. Gemeinsam wurde nicht nur gebacken, sondern auch über die Bedeutung der Aktion und die unterstützten Projekte informiert. Die 22-köpfige Gruppe, bestehend aus Konfis, Teamer*innen und Erwachsenen, arbeitete Hand in Hand und buk insgesamt 200 Brote für den guten Zweck. Die Stimmung in der Backstube war durchweg hervorragend und von großem Engagement geprägt.
Bildrechte
KGM Tennenlohe
Den Abschluss des aktionsreichen Tages bildete der, von den Konfi´s komplett eigenständig gestaltete Gottesdienst um 18:00 Uhr in der bis zum letzten Platz gefüllten St. Maria Magdalena Kirche. Mit einem Anspiel brachten sie die zentrale Botschaft der Solidarität auf die Bühne und sorgten für eine sehr nachdenkliche und feierliche Stimmung. Ein emotionaler Höhepunkt war die Anwesenheit von Gästen aus El Salvador. Sie berichteten aus erster Hand über das Ausbildungsprojekt, das durch den Erlös der Brote unterstützt wird, und untermauerten die enge Verbindung, die Pfarrerin Dr. Nina Mützlitz seit einem Aufenthalt im Jahr 2001 (über die Ev. Jugend München) zu dem mittelamerikanischen Land pflegt. Musikalisch wurde der Gottesdienst von Menschen aus El Salvador mitgestaltet.
Nach dem Gottesdienst wurden die frisch gebackenen Brote gegen eine Spende an die Gemeinde und Besucher*innen verschenkt. Der gesamte Erlös kommt den Ausbildungsprojekten von „Brot für die Welt“ für Jugendliche in El Salvador zugute.
„Die Konfis haben ein starkes Zeichen für globale Solidarität und Nächstenliebe gesetzt“, resümierte Pfarrerin Mützlitz den erfolgreichen Tag. „Das große Interesse und die Freude der Jugendlichen am Handwerk und am Gottesdienst sind überwältigend.“
Der Erlös der Aktion beläuft sich auf: 507,- Euro
Carsten.Kurtz
Dekanat Erlangen
3 Monaten 3 weeks ago
Drei mutige Krimiautorinnen (Katharina Drüppel, Birgit Gruber, Christina Wermescher) wagen sich in die Thomaskirche, Erlangen, und präsentieren eine spannende und unterhaltsame Mischung ihrer aktuellen Kriminalromane.
Reinerlös zugunsten des Posaunenchors. Karten – für Mutige – nur an der Abendkasse.
Carsten.Kurtz
Dekanat Erlangen
3 Monaten 3 weeks ago
Landesbischof Kopp weist am Ewigkeitssonntag auf Mitgefühl und Begleitung für Menschen am Lebensende hin (Gottesdienste im Dekanat Erlangen)
Zum Ewigkeitssonntag am 23. November 2025 lädt die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern ein, sich an verstorbene Menschen zu erinnern und Trost zu suchen. In den Gottesdiensten in Bayern (hier alle Termine für Erlangen) wird an die Verstorbenen erinnert und um Trost und Nähe gebeten. Zugleich lenkt dieser Tag den Blick auf Fragen, die Menschen besonders in der letzten Lebensphase beschäftigen. Landesbischof Christian Kopp betont: „Wir denken an die Menschen, die uns vorausgegangen sind – und an die, die gerade mit schweren Entscheidungen in ihrer letzten Lebenszeit ringen. Niemand soll in solchen Momenten allein bleiben.“
Durch jüngste prominente Fälle ist das Thema assistierter Suizid erneut stärker in die Öffentlichkeit geraten. Solche Ereignisse führen vielen vor Augen, wie sehr Krankheit, Pflege und Abschied belasten können. Kopp unterstreicht: „Der Ewigkeitssonntag macht uns bewusst, wie verletzlich Menschen in dieser Phase sind und wie wichtig verlässliche Begleitung ist.“ Er weist darauf hin, dass Entscheidungen am Lebensende Menschen zutiefst belasten können, auch weil es in Deutschland aktuell keine klare gesetzliche Regelung zur assistierten Selbsttötung gebe. Aus seiner Sicht brauchen Betroffene auch Fachleute, die Orientierung durch qualifizierte Beratung, Schutz und respektvolle Begleitung gewährleisten. Kopp betont, dass Menschen, die aufgrund eines schweren Leidens einen assistierten Suizid erwägen, nicht allein gelassen werden dürfen. Solche Angebote können nicht die Normalität im Umgang mit dem Tod werden. „Entscheidungen dieser Tragweite brauchen ein Umfeld, das Halt gibt – nicht Druck oder Vereinzelung.“
Der Ewigkeitssonntag mache Verbundenheit sichtbar. In vielen Kirchengemeinden werden die Namen der Verstorbenen verlesen; Menschen entzünden Kerzen und geben ihrer Trauer Raum. Für den Landesbischof ist der Ewigkeitssonntag ein Zeichen dafür, Trauer gemeinsam zu tragen.
München, 20. November 2025
Christine Büttner, Pressesprecherin
Carsten.Kurtz
Checked
39 Minuten 20 Sekunden ago
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https://www.erlangen-evangelisch.de/